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Missouri Foxtrotter von der Rainbow Valley-Ranch

You can't buy happiness, but you can buy a horse and that is pretty damn close!

 
  • Missouri Foxtrotter auf der Rainbow-Valley Ranch

  • Noémie Pauwels

  • Judith Pauwels

  • Madith Pauwels

  • Extreme Trail

  • Extreme Trail

 

LAG-Stall

Wir sind Mitglied in der LAG Laufstall-Arbeits-Gemeinschaft e.V.

Logo der LAG 

Die Inspekteure der LAG haben unsere Pferdehaltung unter die Lupe genommen! Wir sind stolz, nun mit vier Sternen ausgezeichnet worden zu sein. Die zwei Wallache leben in einem Offenstall mit einer Liegefläche von gut 21 m2, dem Hengst mit 3 tragenden Stuten steht eine Liegefläche von 80 m2, den 2 Stuten haben mit ihren Fohlen steht eine Liegefläche von gut 50 m2 zur Verfügung.

Wir sind ermutigt, unsere Haltung weiterhin so gewissenhaft zu betreiben und noch zu verbessern - wo es eben geht!

Uns ist es sehr wichtig, unsere Pferde artgerecht zu halten und ihnen so gut wie eben möglich in Gefangenschaft das zu bieten, was sie in ihrem freien Leben an Bedürfnissen benötigen.

Was macht also eine artgerechte Haltung aus?

Die 6 Grundbedürfnisse eines Pferdes

  1. Bewegung: Reiten alleine reicht in der Regel nicht aus. In der Natur bewegt sich das Pferd täglich ca. 16 Stunden vorwiegend im ruhigen Schritt und legt dabei bis zu 30 km zurück.
  2. Ernährung: Pferde haben immer Appetit. Der kleine Magen der Pferde macht eine möglichst häufige Futteraufnahme in kleinen Portionen notwendig. Lange Freßzeiten sorgen für Beschäftigung und befriedigen das Kaubedürfnis. Dabei sollte das Pferd in seiner natürlichen Freßhaltung mit Kopf am Boden das Futter aufnehmen können.
  3. Gesellschaft: Pferde brauchen Freunde. In freier Wildbahn leben die Tiere in differenziert zusammengesetzten Familiengruppen und schließen außerdem Freundschaften. Nur durch den Kontakt zu seinen Artgenossen bleibt das Pferd seelisch stabil, was der Gesundheit sehr dient.
  4. Unterhaltung: Pferde gucken kein Fernsehen. Sie schauen aber gerne, zur Kontrolle des Umfeldes, in die Ferne und schärfen somit ihre hochempfindlichen Sinne. Diese müssen auch besonders aktiv sein, schützen sie doch das Pferd, als unbewaffnetes Fluchttier, vor drohender Gefahr. Ständige Wachsamkeit ist also angesagt.
  5. Stall-Klima und Licht: Pferde sind keine Tiere, die in der Natur in dunklen Höhlen wohnen. Sie kommen aus der baumlosen Steppe, wo sich ständig Wind und Wetter abwechseln und so den gesamten Organismus des Pferdes trainiert haben. Dabei trägt das Sonnenlicht zu einem gesunden Stoffwechsel bei und steuert auch seinen Biorhythmus. Extreme Klimaschwankungen und Temperaturstürze von 30 - 40 Grad pro Tag können sie daher gut verkraften.
  6. Luft: Pferde möchten am liebsten immer in Luft-Kurorten leben, denn das hochleistungsfähige Atemorgan, die Pferdelunge, verträgt nur absolut staub- und bakterienfreie Luft.

Quelle: LAG

Pferde, die naturnah und in Laufställen gehalten werden, leiden - und das ist in zahlreichen Studien belegt - wesentlich seltener an Verhaltensstörungen und -auffälligkeiten.

Wir sehen uns als Pferdehalter verpflichtet, ihren Grundbedürfnissen so gut es geht Rechnung zu tragen!

weiteres zur LAG: www.lag-online.com